Marktüberblick, Wachstum, Förderungen und Zukunftsaussichten der Schweizer Photovoltaik-Industrie. Wie die Energiestrategie 2050 den Solar-Ausbau treibt.
Die Schweizer PV-Branche verzeichnet 2026 eine anhaltend hohe Nachfrage: Gute Installationsbetriebe sind oft Wochen bis Monate im Voraus ausgebucht. Für Hauseigentümer bedeutet das, dass ein schneller Start und eine frühe Offerte-Anfrage konkrete Vorteile bringen — kürzere Wartezeit und früherer Produktionsbeginn. Wer zögert, verliert Termine. Die folgenden Branchenzahlen zeigen die Dynamik des Marktes.
| Kennzahl 2026 | Wert |
|---|---|
| Installierte PV-Leistung | 6+ GW |
| Anteil am Stromverbrauch | 8,5% |
| Jährlicher Zubau | 1,5 GW |
| Arbeitsplätze in der Branche | 10'000+ |
| Ziel 2050 | 35 GW |
1982 — Pionierprojekt Jungfraujoch: erste netzgekoppelte Solaranlage der Schweiz.
2009 — KEV (kostendeckende Einspeisevergütung) als erstes nationales Förderprogramm.
2014 — Einmalvergütung (EIV/KLEIV) tritt in Kraft. Vereinfachtes Förderinstrument.
2017 — Energiestrategie 2050 wird vom Schweizer Stimmvolk angenommen.
2020 — 3-GW-Meilenstein, Solar wird zweitwichtigste erneuerbare Stromquelle.
2026 — Über 6 GW installierte Leistung. Auf Kurs zum 35-GW-Ziel.
Die Energiestrategie 2050 bildet das politische Fundament. Nach dem Ja des Stimmvolks 2017 hat die Schweiz den schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen und setzt auf erneuerbare Energien — allen voran Photovoltaik.
Bis 2050 muss die installierte PV-Leistung auf etwa 35-45 GW anwachsen — ein Vielfaches der heutigen Kapazität.
Einmalvergütung deckt einen Teil der Investition. Für eine 10-kWp-Anlage ca. CHF 3'600 (jährlich angepasst).
Zusätzliche Beträge in BL, GR, ZH, BE und anderen Kantonen — zwischen CHF 200 und CHF 800 pro kWp.
Über 200 Schweizer Gemeinden bieten zusätzliche Klimafonds-Beiträge an.
In allen Kantonen sind PV-Investitionen vom steuerbaren Einkommen abziehbar.
Anlagengrösse, KLEIV-Förderung, Eigenverbrauch und Amortisation für Ihr Objekt — schriftlich, ohne Anruf-Drücker.